Peking

27. Juli bis 01. August 2018

27.07.
anreise nach peking. dafür mussten wir zwar ziemlich früh auf, aber wir konnten ja – trotz bauchschmerzen, den dumplings vom vorabend sei dank – im Hotel Kapok, Olivers Tipp, noch etwas entspannen, bevor das alex’ highlight startete: die reunion der aston-wg nach 18 jahren.
wir waren mit den zwei, nach austauch der gastgeschenke, gut essen [sidestep: die menükarte hatte 93 seiten!] und noch auf einen drink in einer rooftop bar nähe Wangfujing Strasse. die sicht dort war wegen smog zwar getrübt, aber die stimmung der herren, dafür sehr erhellend.

28.07.
der heutige besuch am Tian’anmen Square/Forbidden City war wirklich beeindruckend. zwar hatten (gefühlte) 10.000 die gleiche idee, aber einmal vor dem “maosoleum” zu stehen war mit den 33 grad echt aufregend. 

29.07.
heute hat sich ein herzenswunsch erfüllt: der besuch der Chinesischen Mauer.


gg 9 uhr morgens holte uns guo mit dem auto ab. nach ca. 1 1/2 stunden fahrt haben wir Mutianyu Village erreicht. dort ging es dann nach einem eintritt von 180RBM mit der gondel zum wachtturm nummer 14.
nach den ersten fotos und einem offenen mund vor lauter staunen, haben wir uns entschlossen, bei gefühlten 50grad den wachtturm 20 zu erreichen. da lachte noch guo, aber als wir 2 das ziel als erstes erreichten, lachten C&A.

total verschwitzt aber happy, fuhren wir richtung Lotus Park, wo wir guo´s frau und sohn zum abendessen trafen. es gab die tradionelle pekingente mit zahlreichen beilagen und einem typischen unterhaltungsprogramm: tanz, clown, puppentheater und zaubershow.

der tag noch nicht genug, waren die beiden sehr geduldig und hilfreich bei der suche nach einem besuch in einem spa bereich, der sich mal die chrissys ohren zu herzen nahm. jetzt kann ich peking nicht nur sehen und spüren, sondern auch hören ;-).

30.07.
neben der chinesischen mauer, zählt wohl der heutige tag zu den highlights der reise: der exklusive besuch in einem ZEN-Tempel in Badachu Park samt mittagessen mit einem mönch [sidestep: keinem touristen ist möglich, mit dem master-monk mittag zu essen].
dies hat uns dong ermöglicht, unser part-time monk ;-). 
es war wirklich erfreifend wenn er sprach und auch seine herzliche art.
amituofo.
[(Master Sheng-Yen) “Amituofo”, the name of Amitabha Buddha in Chinese, is also a greeting word of Chinese Buddhists.]

31.07.
nach einem kamoten start in den tag, fuhren wir am frühen nachmittag in die 798 art area. leider hatten wir das areal unterschätzt, somit war viel zu wenig zeit um die ganze kunst und ausstellungen zu anzusehen.

was wir aber geschafft haben, war das 3 D… welches uns von guo empfehlen wurde. wir konnten nicht so ganz guos begeisterung teilen, aber für einige (komische) schnappschüsse reichte es dann doch.

anschliessend gingen wir mit guo und dung abendessen. anlässlich buddhas geburtstag, war es wieder ein veganes essen.
leichte wehmut war im raum. die beiden haben uns peking von einer besonderen seite gezeigt und bewiesen, dass nach 18 jahren des nicht-wiedersehens, der freundschaft keinen abbruch tut.
anschliessend hat uns guo noch in hotel gebracht. bei diesem abschied – auf zeit – kamen mir tränen. guo hatte noch ein grossartiges abschiedsgeschenk für uns: ein teeservice und verschiedene teesorten.

konfuzius sagt: to meet a friend from far away, how joyful it is.

01.08.
am letzten morgen in peking, sind wir um 4 uhr früh auf, um mit gemeinsam mit – gefühlten 100.000 – anderen die flaggenparade, uns am Tian’anmen Square anzusehen. das flaggen hiessen findet jährlich am 01.08. (geburtstag der volksbefreiungsarmee) zu sonnenaufgang statt. hierzu wird der ganze platz abgesperrt und eine blaskapelle sowie militärparade begleiten diese spektakel.
unsere beigeisterung hält sich hierzu in grenzen – auch wegen begrenzter sicht…

danach ging es nochmal ins hotel, bevor um 13 uhr richtung flughafen fuhren. ein letztes mal wollten uns auch hier die taxifahrer abzocken….aber wir haben dazu gelernt.
am abend waren wir wieder im – eindeutig – besseren hotel in Shanghai. freude gross.

Leave a Reply