Alpha, beta, Creta

20.9.

Der frühe Vogel fängt den Wurm – oder in unsrem Fall, den Flieger nach Kreta um 4:20 Uhr.

Nach der Ankunft um kurz vor 8, sind wir mit einem Shuttle zum Autoverleih Goldencar gebracht worden. Nach nach nur 30 Minuten waren wir mit den administrativen Dingen fertig und wir fuhren nach Chania. Erste (positive) Eindrücke der Altstadt konnten bis zum Bezug des Airbnb gesammelt werden. Dh ein Frühstück am Meer. Willkommen im Urlaub!

Nachdem Frühstück waren wir endlich wach, danach haben wir noch einige Eindrücke von der Altstadt gesammelt. Pretty nice!

Gegen 13 Uhr fuhren wir in Richtung Unterkunft um die dortige Gegend schon mal zu erkunden und ein bisschen die Neugierde zu stillen. Wir fanden dabei nette Tavernen direkt am Strand, ca. 5 km vom neuen zu Hause entfernt. Ein perfekter Urlaubsstart!

Nach 2 Bier war es endlich 15 Uhr und wir konnten einziehen. Die Bilder haben nicht zuviel versprochen. Genau das haben wir gebucht und gesucht.

Gleich nach der Schlüsselüberge und der Einführung von Vasilis (dem Hausbesorger) fuhren wir nochmal Ort zum Supermarkt, so dass am Abend die erste Grillerei mit Blick zum Meer und einem guten Gefühl für eine tolle Zeit starten konnte.

Nach dem guten Essen haben wir es uns noch am Pool gemütlich gemacht. Die Aussicht zum Meer über den Pool hinweg muss einfach angenommen werden.

Es ist nicht spät, aber die Tag war anstrengend. Kalinichta!

21.09.

Gemütlich haben wir in den Tag gestartet. Frühstück am Pool. Planung für die nächste Tage, Swimming Pool und ein spontaner Entschluss die Kirche im Meer von Georgioupolis zu besuchen. Neben einigen netten Fotoshoots haben wir hier noch die Möglichkeit für eine Abendessen (Kleftiko) mit Blick zur Kirche und Meer genutzt…wir hätten es schlimmer erwischen können.

Nach dem Abendessen fuhren wir gleich wieder Richtung Unterkunft. Einziger Zwischenstopp bei der Bäckerei, so dass für Gebäck fürs Frühstück gesorgt ist. Die Begegnung mit der Verkäuferin war etwas sonderbar, wir vermuten, dass sie die “guten Kekse mit Eigengeschmack” nicht teilen wollte ;-).

Die Heimreise über Stock und Stein war zwar etwas beschwerlich, aber wir haben es überlebt und die einsamsten Orte von Malema kennen gelernt ;-).

22.09.

Nach dem Frühstück war der Plan nach Menies Beach zu tingeln. Leider musste nach ausführlicher Recherche festgestellt werden, dass dies nur mit einem guten Auto machbar ist. Was das Mietauto kann/nicht kann, durften wir bereits gestern Abend am Rückweg von der Bäckerei erfahren…

So blieb nur ein chilliger Nachmittag am Pool…*oje*

Und am Abend fuhren wir noch zu der Taverna am Malema Beach.

23.09.

Schnorcheln…..war das Ziel. Aber es kam alles anders.

Der Plan in Elafonisos das türkise Meer von unten zu sehen, haben wir gleich verworfen. Auf diesem (zum Teil rosaroten) Sandstrand  herrschte Hauptsaison. So blieben nur die Option die Erinnerungen in den Kopf zu speichern und einige Fotos zu machen.

Wir machten uns nach einer guten halben Stunde auf nach Falasarna. Unterwegs kehrten wir noch bei einer netten Taverne auf ein Bierchen ein. Diese Taverne wird für mehr Erinnerung sorgen, als und lieb ist…später mehr.

Nach unzähligen Kurven sind wir in Falasarna angekommen und ready für schnorcheling. Wir beschlossen uns noch zu stärken und eine Kleinigkeit essen zu gehen, aber halt, stopp! Kein Essen! Kein schnorcheln! Alex hatte seine Brieftasche bei der Mini-Taverne vergessen. Also nochmal retour über die zahlreichen Kurven und dem unguten Gefühl in der Magengegend. Alex sein Gefühl in der Magengegend war wegen der vermissten Brieftasche und meines wegen der – nennen wir es Beifahrerkrankheit.

Am Ende der Fahrt wurde dann – für beide – alles gut. Die Brieftasche wurde von Steirern gefunden. Drei Senioren (Rudi, Anna und Gerhard) die sich grad die letzten Reste vom Fisch des Hauses gönnten waren unsere Helden des Tages. Wir haben uns dann natürlich dazu gesetzt um das Bild vom Herrn von der Einrichtung “Neustart” zu vervollständigen. Gerhard, der kreative und den drei Oldies, hatte in der Brieftasche die Visitenkarte von Chrissy Simo gefunden. Er hat sie angerufen um ihr Bescheid zu geben, dass hier Alex seine Brieftasche liegt.

Naja, sein Bild von Alex war eh harmlos. Er glaubte  er sei ein Mitarbeiter dort…dennoch unvergessen. Alle(x)s.

So, nach der ganzen Aufregung gönnten wir uns vor Ort noch einen Sprung ins Meer, oder man kann es auch Pool im Meer nennen, und danach fuhren wir zum Abendessen bei Sonnenuntergang nach Falasarna. Ein Tipp von Stefan Z.

Hat passt 😉

24.09.

Langersehnt und nun doch mit Hindernissen hat es geklappt: wir waren schnorcheln im türkisblauen Meer von in Balos Beach.

Anfangs aber dachten wir, dass wir etwas in der Nähe finden können, nämlich Loutraki Beach. War aber nicht so unseres. Zu viele Touris und das Meer dann doch etwas zu fad. Nach einer kurzen Lagebesprechung bei einer Bude am Meer (der Besitzer ähnelte verblüffend dem Alexander)

gab es für Loutraki noch eine letzte Chance. Also hinein ins Auto, Navi an und die letzten 10 Kilometer an der Küstenstrasse entlang. Das was womit wir nicht gerechnet haben, ist, dass uns eine Müllhalde dort erwartete…naja, die Kreter müssen die vielen Bierflaschen/dosen von den Touris ja auch an irgendeiner Stelle im Meer entsorgen…

Also mal weitergefahren und nach einigen Kilometern noch eine Stärkung am Meer. Schliesslich simmma da im Urlaub. Dh einmal Souflaki müssen eben sein. Aber dann wirklich auf zu Balos Beach. Um hier her zu gelangen, fährt man ab der Hauptstrasse 10 Kilomenter auf Schotter. Shake it Baby, Shake it!

Es kamen uns schon einige Autos entgegen, für die gegen 17 Uhr schon Badeschluss war. Zugegeben, der Himmel war nicht mehr Blau, aber das ist für C&A kein Hindernis.

Auto abstellen und dann ca. 20 Minuten über Stock und Stein zum Meer. Der Ausblick entschädigt und wenn der Kopf dann mal unter Wasser ist und es nur mehr türkis ist, nimmt man auch die kleinen Blessuren an den Füssen gern in Kauf.

Nach dem Badespass ging es wieder in die Unterkunft, wo noch ein Sprung in den Pool sein musste. Die 27 Grad Aussentemperatur luden einfach dazu ein, nicht gleich in Bett zu hüpfen. In den Pool hüpfen war das eindeutig bessere Programm.

25.09.

Heute is mal Ruhetag, nach so viel Action in den letzten Tagen ist das mehr als wohlverdient.

Es gab zwar eine kleinen Abstecher nach Plantanias, aber der galt ausschliesslich dem Ziel Fisch für das Abendessen zu kaufen.

Der Fisch am Grill, der Grillmeister in Action. Urlaubsherz was willst du mehr.

Nach dem feinen Dinner haben wir es uns noch am Pool gemütlich gemacht. Dabei durften viele Kerzen und eine Zigarre nicht fehlen. Der Blick zum grossen Wagen und zum Rest vom Sternenhimmel ist schon sehr aussergewöhnlich.

Aber auch die schönsten Sterne schalten mal das Licht aus. Gute Nacht!

26.09.

Apropos Meer. Heute waren wieder schorcheln. Wir haben den Tipp von Matthias verfolgt und fuhren 3 Stunden und rund 150 Kilometer – wohlgemerkt in eine Richtung – nach Agio Farado Beach. Nach den 150 Kilometer geht es noch mal 5 Kilometer über eine seeeehr holprige Schotterstrasse. Und wenn du denkst es geht nicht mehr, muss noch ein 20 Minuten Spaziergang zum Meer her.

Dort angekommen war natürlich schon einiges los. Wir vermuten von zahlreichen Scheipis besetzt. Nichtsdestotrotz haben wir unser Ziel verfolgt und sind in dann lauwarme Meerwasser abgetaucht. Herrlich! Zu unserer Verwunderung sind manch Fische doch sehr nah am Ufer…

Nach fast 2 Stunden und zwei Bierchen haben wir dann wieder die Sachen gepackt. Da sich die Mega-Tour auch auszahlen soll, beschlossen wir noch auf nen Sprung nach Rethymon zu fahren. Naja, gefallen hat es uns nicht wirklich. Meines Erachtens überlaufen mit Pauschaltouristen. Dann doch lieber wieder “Heim” an den Pool ;-).

27.09.

Lazy Day am Pool mit Netflix ;-).

Am Abend fuhren wir nach Platanias. Wir wollten hier Abendessen, aber es war uns dann doch zu touristisch. Dann doch lieber auf ein enttäuschendes Abendessen zu unserem Freund nach Marlema…

28.09.

Grande Finale am Strand von Falasarna. Ein toller Schnorchelgang im türkis-blauen Meer. Der Strand hier ist echt genial. Auch als Nicht-Nutzer von einer Liege, kann man hier gratis duschen. Noch schnell das letzte Salz aus den Augen und Ohren gewaschen, haben wir uns zum Abschluss noch in die nette, aber überteuerte, Strandbude gegönnt. Der Ausblick war es wert.

Das Abendessen nach einem tollen Urlaub, sollte für gewöhnlich auch immer ein Highlight sein. Leider waren wir nicht so begeistert und konnten die Bewertungen von Restaurant Alexandros nicht ganz nachvollziehen. Naja.

29.09.

Da wir erst um 15:30 Uhr der Abflug war, haben die Zeit für einen letzten Spaziergang durch Chania genutzt.

Danke Kreta. Wir hatten eine tolle Zeit.

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