CZ with Motorcycles
14.08.-17.08.2025

Freitag, 15.08. – Tag 1: Anreise

Abfahrt war um 07:30 in Wien. Danach ging es über den Tulbinger Kogel – Donaubrücke Rosenbrücke – Kirchberg am Wagram – Schönberg am Kamp – Groß Burgstall – Raabs ander Thaya – Litschau – Grenzübergang Schlag (AT/CZ) – Cep – Kojakovice – Hluboka nad Vltavou -Netolice – Tesovice – Kakovice – Cestice – Kasperke Hory (Bergreichstein). – ca. 375 km.

Die letzten 4-500 m führten über Stock und Stein und irgendwie hatten wir den ersten Eindruck, dass wir in einer Kommune – eine Art große Familie – gelandet sind. Alles am Anwesen – inkl. Pool – schien in den späten 80er Jahren erbaut und seitdem nicht mehr verändert worden zu sein. Unsere Unterkunft Penzion Chata Kacerov war sehr schrullig (wie üblich hatte der Fotograf in der Nachbearbeitung der Fotos auf Booking.com gute Arbeit … geleistet).

 

Verdienterweise ließen wir uns am Pool dann auch gleich ein Pilsner Urquell schmecken. Von der langen Motorradfahrt schon müde, freuten wir uns über das im Preis inbegriffene, ausgezeichnet schmeckende Abendessen – bestehend aus einem gulaschähnlichen Fleischgericht mit Nudeln.

Das Zimmer war – sagen wir es einmal – “basic”. Inneneinrichtung aus Holz (Dachgeschoss) und WC/Dusche am Gang (!) inklusive. Nun, für 1 Nacht war es ja zu ertragen. Länger jedoch nicht.

 

Samstag, 16.08. – Tag 2: 

Um ca. 07:00 wurden wir von Blitz und Donner unsanft geweckt. Ein lauter Knall bedeutete das Ende sowohl für den Sat-Receiver im Zimmer als auch das W-Lan in der Unterkunft.

Obwohl wir anfänglich guten Mutes waren, mussten wir uns doch eingestehen, dass es sinnlos wäre, das Ende des Regens abzuwarten und beschlossen nach dem Anlegen unserer Regenanzüge die 70 km Fahrt zu unserem nächsten Stop nähe Frymburk gegen 10:45 anzutreten. Die Fahrt im Regen war sehr erkenntnisreich – in Bezug auf Geschwindigkeit, Regenstärke, Helmvisier, Regenanzug, Handschuhe, etc. etc., allerdings die Temperaturen mit stellenweise nur 17°C sehr kühl.

Je näher wir unserem Ziel kamen, desto heller wurde der Himmel und die Temperaturen stiegen auf immer noch erfrischende 20-21°C.

In der schönen Unterkunft Penzion Kovarov nähe Frymburk am Stausee Lipno haben wir uns erstmal umgezogen und kurzärmelig ging es in den Hauptort Lipno nad Vltavou direkt an den kleinen Yachthafen Marina Lipno. Abgesehen vom Veranstaltungsort des (seit 2025) jährlich stattfindenden Indian Riders Fest gibt es viel Tourismus und gefühlt jedes Wochenende ein anderes Event.

Das Wetter wollte aber partout nicht gänzlich auf Sommer umstellen. Mit um die 22-24°C und immerwieder mal Sonnenstrahlen zwischen den Wolken war es gerade noch erträglich, mit kurzen Ärmeln am Motorrad. Als kleines Highlight gab es am Nachmittag noch einen kurzen Ausflug an Sandstrand inkl. Bar mit karibikfeeling Windy Point. Der nächste Programmpunkt war ein ausgezeichnetes Fisch-Abendessen im Restaurant Rybi und zum Tagesabschluss gabe es in unserer Unterkunft natürlich noch einen Jelinek.

 

Sonntag 17.08. – Tag 3: 

Tag der Abreise. Bei schönem Wetter geht es über den unscheinbaren (-bekannten?) Grenzübergang bei Hörschlag über Freistadt – Zwettl – Rastenfeld – Krumau am Kamp – Wolfshoferamt zum Zwischenstopp auf einen Mohnzuzler im Cafe Ehrenberger in Gars am Kamp.

Die Fahrt ging dann gemütlich durch wunderschöne Gegenden und kleinen Dörfern über Schönberg am Kamp – Langenlois – Krems – Traismauer – Sieghartskirchen – Königstetten – mit Bergwertung Scheiblingstein zurück nach Wien XVIII. – ca. 275 km.

 

👉🏻 all photos: CZ MR 2025