👉🏻 all potos: Palermo (day 1 – 6) | Catania ( day 7 – 14)
Day 1 – Fr, 23.08. – Palermo
Wir packen unsre Koffer….und fliegen nach Palermo.
Nach 6 Wochen in den heimatlichen Gefilden, ging es zum zweiten Höhepunkt in der Urlaubssaison 2024, nach Sizilien.
Wir starten mit einem Frühstück am Wiener Flughafen und fliegen mit der Swiss-Air über Zürich und dann mit der Air-Baltic (ja, dass ist tatsächlich sehr irreführend) nach Palermo.
Da wir das Mietauto erst mit der Weiterfahrt nach Catania gebucht haben, heißt es die nächsten 5 Tage mit den Öffis in Palermo voran zu kommen.
Daher war die Anreise zur Unterkunft die erste Challenge, welche aber dank guter Vorbereitung gut geklappt hat. Mit Bahn geht es für 6,80 EUR ab dem Flughafen zum Bahnhof Palermo Centrale.
Nach einer kurzen Bierpause mit Birra Messina in den neuen Gefilden, ja, so beginnt C&A Urlaub, ging es per Tram 1 (Richtung Roccella) zur Unterkunft. Ab der Tram-Station Amedeo D´Aosta sind es etwa 5 Minuten zu Fuß.
Diesmal haben wir uns in einer Apartmentanlage “Casa Gelsomino” eingebucht. Es sind nur wenige Parteien hier, die sich, inklusive uns, einen Pool teilen.
Was wir uns auch teilen, ist die Sicht zum Meer – unterbrochen vom Lärm, denn wir wohnen direkt an der Via Messina Marine – einer der zwei Verkehrsrouten Palermos.
Nach der 12-stündigen Reise waren wir voller Vorfreude auf eine Pizza. Doch der Abendspaziergang an der “Promenade” war jedoch sehr ernüchtert. Auch was den Müll am (und vermutlich im) Meer angeht. Letztendlich – vorallem letztmalig – haben wir uns für die nahegelegene Pizzeria nebenan entschieden.
Pappsatt und müde neigt sich der Anreisetag zu Ende. Buona notte!

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Day 2 – Sa, 24.08. – Palermo
Am Tagesplan steht der Besuch am Markt von Ballarò. Wir entschieden uns bei 28 Grad (gefühlt 38) den dorthin einstündigen Spaziergang aufzunehmen. Denn bei einem Spaziergang sieht man immer Sachen, die die Stadt ausmacht. Ja, und hier war es auch so. Viel Müll und arme Verhältnisse haben diesen Weg geprägt.
Am Markt angekommen, war es das Ziel, die typischen Speisen in Palermo neben Streetfood auch Fisch- und Fleischgerichte oder Gemüseteller zu verkosten. Dies ist uns auch gelungen. Es gab unter anderem Stigghiola (gegrillte Lammdärme), Cacozzuli Spaccati Arrustuti (gegrillte Artischocken), Polpette di Spada (Schwertfisch-Bällchen) oder Seppioline Fritte (gegrillter Tintenfisch).
Einen Kilo mehr und einige Euro leichter spazierten wir noch zu Kathedrale von Palermo. Hier gäbe es die Option auf die Dächer zu steigen, um einen wunderschönen Blick auf die Stadt und das Meer genießen. Aber wir verzichten angesichts des Massentourismus. So ging es für uns einige Meter weiter auf einen Espresso und mit dem nächsten Bus nach Hause für eine Rast.
Am Abend besuchen wir den Markt Vucciria. Es erwarten uns ein authentisches Nachtleben voller Touris, abseits einer guten urbane Stimmung.
Unsere Stimmung hatte einen kleinen Tiefpunkt, als wir feststellen mussten, dass bereits um 21:45 Uhr die Nightline ab Palermo Centrale (Hauptbahnhof) startet. Dies wäre kein Problem, wenn diese auch fahren würde….welcome to Italy.
So dann halt einen Abendspaziergang a Casa.

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Day 3 – So, 25.08. – Palermo
Heute gehen wir es ruhig an. Mit selbstgemachten Tomatensugo, Blogeinträgen und Recherche für die nächsten Tage, schwimmen, schlafen. Sonntag halt.

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Day 4 – Mo, 26.08. – Palermo
Von unseren Balkon aus, sehen wir direkt auf das Meer. Und man fragt sich, warum keine Menschen IM Meer sind. Tja, die Recherche gab, dass es auf dieser Seite des Meeres einige Trümmerbomben gibt. Tja, dieses bombastische Erfahrung lassen wir aus. Dafür geht es morgen Früh nach Cefalù.
Am Nachmittag hofften wir n eine Abkühlung in den Kapuzinerkatakomben, bei dem Kloster mit den toten Mönchen.
Die Toten werden hier leider nicht so gut gekült gelagert wie erhofft.
Erschöpft von der Hitze ging es anstelle zum Mondello Beach wieder nach Hause und kühlen Drinks am lauwarem Pool.
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Day 5 – Di, 27.08. – Palermo
Heute machen wir einen Ausflug nach Cefalù. Cefalù liegt etwa eine Stunde östlich von Palermo und ist mit dem Zug für 14 EUR pro Person sehr einfach zu erreichen.
Der kleine Badeort lebt von den Touristen und dementsprechend gibt es nur Gastronomie und – wie in jeder italienischen Stadt – eine Kathedrale, die man gesehen haben muss.
Die Stadt ist schnell besichtigt, und die Abkühlung im Meer glich eher einen Ausflug in die Badewanne. Dann noch auf eine Pizza und ab wieder nach PaLÄRMo.
Heute ist der letzte Abend in Palermo. Menschlich eine unglaubliche Stadt. Der Verkehr und die Freundlichkeit der Menschen sind nicht zu bremsen, außer sie tun es freiwillig, wenn sie dich über die Straße lassen ;-).
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Day 6 – Mi, 28.08. – Palermo/Catania
Check-out PaLÄRMo, Check-in Catania.
Wir mussten heute früh los, um das Auto – ohne Gepäck – abzuholen.
Die erste Erfahrung mit dem Autovermieter Italy Car Rent war sehr gut und sehr unkompliziert. Selbstverständlich, wenn man sich kurzerhand für eine Vollkasko-Versicherung vor Ort entscheidet. Aber gut, dann nochmal retour zur Unterkunft um das Gepäck und die Goodies zu holen. Alles eingeladen an der meistbefahrenen Straße Palermos, gab es dann noch ein kurzen Stopp für die traditionelle Auto-Jause und ab in das ca. 220 km entfernte Catania.
Die Unterkunft ist in einem Ort namens Acireale und liegt etwa 15-20 km nördlich von Cantania.
Nachdem auspacken haben wir uns mal im “Pool” erfrischt. Nach dieser Erfrischung ging es auf zu einer kleinen Versorgungsfahrt.
Bei diesen lukllischen Köstlichkeiten im Supermarkt blieb uns keine andere Wahl für ein selbstgemachtes Abendessen.
Nach dem Essen haben sich die müden Körper noch in die ca. 200 m entfernte Altstadt bewegt. Durch eine unbeleuchtete Gasse ging es hinunter und ehrlich gesagt waren unsere Erwartungen leicht pessimistisch. Doch im wahrsten Sinne war es sehr erhellend. Eine wirkliche nette Altstadt mit vielen netten Cafes und Bars sowie einer gigantischen Toasteria. Wir sehen uns ;-).

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Day 7 – Do, 29.08. – Catania
Wir besuchten am frühen Nachmittag die Stadt Catania. Unser erster Eindruck: um einiges stressiger als Palermo. Hier überholt dich links das Moped und rechts das Auto zu selben Zeit. Confusione!
Nach einem Aperitif in der Nähe des Doms und etwas Hunger, stürzten wir uns auf die größte Pizza Silziliens und Wein im Restaurant Al Vicolo.
Im Preis inbegriffen war eine Mafia-Szene die ich schwer in Worte fassen kann. Kurz gefasst: Man hatte den Eindruck, dass der Patrone mit einem Polizeiauto in Begleitung seiner Braut vorgefahren wird, sein Lokal kontrolliert, abkassiert und wieder verschwindet …
Anschließend schlenderten wir noch über die Altstadt zum Auto. Aber nicht ohne Verdauungsschnapserl. Der ging bei mir auf die Hose, aber selbst da hat er gut gebrannt ;-).

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Day 8 – Fr, 30.08. – Catania
Bevor wir um 18 Uhr mit der Bootsfahrt starten, ging es in das rund 80 km entfernte Messina. Klein, fein, nett. Allerdings muss man ehrlicherweise sagen, dass bei 35° kaum Motivation für ein Stadterkundung vorhanden ist und die knapp 2 Stunden für den ersten Besuch ausreichend gut geplant sind.
Die Bootsfahrt nennt sich “Dolphin Watching Sunset Tour”.
Fazit: der Blick zum Ätna war sensationell, aber wenn man ein Foto vom Sonnenuntergang erhaschen wollte, war timing gefragt.
Denn das Boot ankerte hinter einer Bucht (gleich in der Nähe der blauen Grotte) und hier war es weit gefehlt von Sonne und Delfinen.
In der Bucht verachten wir rund 30 Minunten – inkl. Schlückcken Prosecco. Anschließend ging es im Schritttempo entlang der Küste. Hier wurde uns gezeigt, wie und wo die Schönen und Reichen urlauben.
Gegen die 20:15 Uhr war die Tour und wir am Ende.

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Day 9 – Sa, 31.08. – Catania
Nachdem wir bei unserer Ankunft von der Altstadt Acireale so begeistert waren, haben wir uns heute Vormittag auch das Geschehen bei Tag (und viel Lavasand auf den Straßen) angeschaut. Noch immer nett.
Am späten Nachmittag geht es an den Strand bei Catania. Es war die perfekte Gelegenheit um endlich unsere Strandmuschel auszurprobieren. Diese hat die Generalprobe bestanden.
Am Abend geht es wieder in die Innenstadt von Catania zum Abendessen in der Nähe vom Dom, in das Lokal Mooddika. Dann noch ein Digestif und es neigt sich wieder ein toller Tag zu Ende.

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Day 10 – So, 01.09. – Catania
Heute am frühen Nachmittag landeten Lisa und Mario in Catania. Wir haben uns für heute Abend zum Essen verabredet. Davor gibt es in unserer Unterkunft einen Welcome-Drink.
Gegessen wurde im Lokal Il Tocco, welches einen traumhaften Blick auf Acireale bietet. Essen gut, alichrima gut ;-).

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Day 11 – Mo, 02.09. – Catania
Da nun die Reiseleitung eingetroffen ist, haben wir als erste gemeinsam Aktivität die die Alcantara Schlucht geplant.
Die Schlucht bietet verschiedene Möglichkeiten der Erkundung. Wir haben uns für das Basic Programm für 9 EUR entschieden. Basic heißt hier, dass es erlaubt ist, sich im Fluss zu erfrischen – wohlgemerkt bei rund 10 Grad Wassertemeperatur. Ist bei täglich um die 35 Grad eine echte Wohltat. Allerdings nicht für jede/n … Das Wasser ist anfangs so kalt, dass die Zehen, Füße etc. schmerzen. Erst nach mehreren Metern im eiskalten Nass “gewöhnt” sich der Körper irgendwie dran…
Der nächste Programmpunkt war dann die Fahrt auf den Ätna. Wobei, hier muss man ehrlicherweise festhalten, es war der Parkplatz am Fuße des Ätna. Ab hier ist es nicht möglich, mit dem Privatauto weiterzufahren. Für läppische 60 EUR pro Person gibt es einen Shuttle welches relativ Nahe an den Krater fährt. Oder man entscheidet sich für eine 5 Stunden Wanderung (nur mit Guide und gegen Einwurf von – mehreren – Münzen möglich).
So haben wir uns für einen (kostenlosen) Spaziergang entlang von vulkanischen Gestein entschieden. Schätzungsweise hätte uns ganz oben auch nicht viel anderers erwartet. Dennoch war es ein wenig enttäuschend, dass der Krater trotz eines kurzen Anstiegs dann noch in weiter Ferne war.
Abendessen waren wir gemeinsam in Acireale. Eine wirklich sensationell gute Ristorante Trattoria Vico Proiette in einem versteckten Hinterhof. Wäre schade gewesen, wenn wir diese ausgelassen hätten. Ein bezaubernder Hinterhof und tolles Essen.

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Day 12 – Di, 03.09. – Catania
Weiter geht die Gaude mit einem Besuch der wunderschönen Stadt Noto. So ganz anders als die bisher bekannten Städte auf Sizilien – und vorallem sehr sauber.
Lisa hat uns dann noch einen lukullischen Genuss bereitet, den man in Sizilien nicht missen sollte: Arancini.
Bei ihrem Besuch im Oktober mit Schwester Beatrice haben sie das Arancina Planet entdeckt. Nun kommen wir auch in den Genuss. Die kleinen Reisbällchen sind wirklich ihre Kalorien wert.
Weiter geht die Reise an den Focallo Beach. Nach einer kurzen Pause im klarem Wasser, Wind und einer Erfrischung in der Strandbar, ging es ganz gechillt zum letzten Highlight des Tages: Syracus. C&A waren nicht nur von der private Stadtführung begeistert. Eine Stadt, wo man durchaus mehrere Tage verbingen könnte.
Nach soviel Frischluft waren wir hungrig. Lisas Lokaltipp müssen wir uns für die nächste Reise merken, allerdings hatte es leider geschlossen.
Anstelle dessen ging es in die sehr skrurille Trattoria Archimede. Von Anfang – der Besitzer hat uns 4 gleich mal aaaalllles von dem Restaurant erzählt – bis zum Ende – der Sänger, der mit seiner mitgebrachten Musikbox auch nicht besser singen konnte.

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Day 13 – Di, 04.09. – Catania
Heute heißt es im wahrsten Sinne abtauchen. Wir unternehmen heute – ohne Lisa und Mario – eine Schnorcheltour.
Der Trip startet in der Nachbarortschaft und hat uns lediglich 45 EUR gekostet. Unsere Guides Dottore Andrea Lo Bue (“the big boss himself!) und Jerry haben hier wirklich einen guten Job gemacht und es war perfekt organisiert. Ganz anders als unsere Dolphin Tour.
Wir waren ca. 45 Minuten im Wasser, begleitet von Jerry, und danach noch etwas Küsten-Sightseeing und Früchte-Buffet.
Nach 3,5 Stunden am Wasser, gönnen wir am restlichen Tag chillen im Haus.

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Day 14 – Mi, 05.09. – Catania
Langsam nehmen wir Abschied von bald 16 intensiven Tagen auf Sizilien. Wir beschließen noch einen Ausflug – nach Taormina – am Nachmittag zu Unternehmen.
Doch bevor es soweit ist, müssen wir mal ein hefitges Unwetter (inkl. Wassereinruch im Haus) abwarten. Der Spuk ist nach einer Stunde und 2 Jollyrunden überstanden und hat in unserem kleinen Städtchen Acireale heftige Spuren überlassen. So war es zB nicht möglich, auf die Autobahn aufzufahren. Aber die erste Hürde war ohnehin das viele Wasser am Parkplatz.
Das Wetter ist nach Taormina weitergezogen. Dort sind wir gegen 17 Uhr eingetroffen. Die Stadt kann via Gondel (Info von Lisa kostet 20 EUR) oder via Auto erreicht werden. Wenn man wie wir Glück hat, kann man im Autohaus für 9 EUR parken.
Die Stadt selbst ist ganz nett, aber bietet jetzt keine großen Überraschungen – außer vielleicht die Hochzeit die wir dort gesehen haben.
Alles schöne hat ein Ende, so auch die gemeinsamen Tage mit alichrima. Bei einem Cocktail am Meer bei Aci Castello haben wir die kurze gemeinsame Zeit Revue passieren lassen und Tagträumen mal von weiteren gemeinsamen Urlauben 😉

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Day 15 – Do, 06.09. – Catania
Letzter Tag. Sehr früh ging es zu unserer letzten Station Residence Gordon. Diese liegt unweit vom Flughafen, dass ist insofern praktisch, da es morgen zeitig retour nach Wien geht. Darüber freuen sich nicht nur die Lenden, die in den letzten 2 Wochen etwas gelitten haben. Sizilianische Matratzen haben etwas von Tagada.
In Summe hatten wir eine gute (Aus)Zeit. Der nächste Urlaub kommt bestimmt.

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Day 16 – Fr, 07.09. – Vienna
Der Rückreisetag wie er eben fast immer so verläuft (ziemlich unspektakulär): Tagwache um 06:30, Mietwagen am Airport abgeben, ein letztes Peroni NON FILTRATA vorm Security Check am Flughafen in Palermo.
Als wir um 11:45 in Wien aus dem Flugzeug steigen, nehmen wir einen tiefen Atemzug der heimischen Luft 🙂
