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24.12.22, / “Sawatdi Ka!”
Tja, wer am 23.12. verreist, wird von einem Engerl, das an diesem Tag Geburtstag hat, begleitet. Dank diesem blonden Engerl ist bei Chrissys Reise von Wien nach Thailand alles gut gegangen. So war es auch ein großes Ding, gleich nach der Landung – nach vorheriger Instruktionen – sich eine thailändische SIM Karte zu checken, den nächsten ATM für das erste Chang zu plündern (mit viel zu hoher Behebungsgebühr) und auch das erstes Grab (= thailändisches Uber) zu ordern. Dieses hat mich für 8 EUR in das 25km entfernte Hotel Grand Centre Point Sukhumvit 55 gebracht.
Ich war als erste bei unserem vereinbarten Treffpunkt. Ganz schön aufregend nach 24 Stunden Reise auf den Liebsten zu warten und ihn dann mit einem Grab die Einfahrt rauffahren zu sehen.
Die 14 Tage toller Reiseberichte von Alex haben nun ein Ende. C&A sind wieder vereint und es werden wieder zusammen Geschichten geschrieben (wir wissen, diese Geschichten in diesem Blog schreibt nur eine ;-)) … zumindest meistens 😛
Das Check-in hat sich noch etwas verzögert, da Alex den Pass im anderen Hotel – er war bereits am Tag zuvor in BKK angereist – vergessen hat. Die Aufregung wurde dank einem schnell geordeten Grab behoben und so konnten wir wider erwarten bereits gegen 11 Uhr im Grand Centre Point Sukhumvit 55 einchecken.
Alexander: war im Royal Suites Hotel untergebracht – nicht schlecht, für € 28,-/Nacht 🙂
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Ja, es ist wirklich sehr nett im 20. Stock. Auch der Pool in Stock sechs kann sich sehen lassen. Das Ankommen nach vielen Stunden der Anreise wird einem hier leicht gemacht.
Wir wollen diesen Tag noch weiterhin schön haben. Denn zum einen ist Weihnachten und zum anderen unser Jahrestag. Daher haben wir uns via der virtuellen Welt auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Es war nicht ganz einfach etwas zu finden, doch schlussendlich wurde es das Restaurant Harvest, welches wir wieder mit dem Grab erreichten.
Bekanntermaßen heißt Harvest Ernte und leider war dort wohl keine Erntezeit, denn manchmal hatte man bei der Bedienung das Gefühl, dass die erst den Bauern fragen müssen, was serviert wird und vorallem wann. Nach über einer Stunde konnten wir uns dann doch mit einem sehr gutem Steak Tenderloin und einem Lammkotelett mit Trüffel einen schönen 24. wünschen.
Der Abend sollte nach dieser kleinen Enttäuschung nicht zu Ende sein und so ging es in eine Skybar “ums Eck”. Im 49. Stock des Bangkok Mariott Hotels in der Octave Rooftop Lounge Bar ließen wir die Holy Night mit einem Cocktail ausklingen.
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25.12.22, / “Chatuchak Market and ugliest building of the world”
Was ist Jetlag? Was macht das schon, wenn man in 40 Stunden, nur 2 Stunden schläft?
Wie immer gibt es bei unseren Reisen die große Spontanität nicht. Und so haben bereits gestern Abend geplant, dass wir heute den größten Markt Bangkoks besuchen, den Chatuchak-Weekend-Markt.
Durch dieses riesen Areal streift man hier stundenlang und wir waren von dieser Vielseitigkeit aber auch der Sturheit der Verkäufer (verhandeln war oft unmöglich) fasziniert. Nach über drei Stunden am Markt gönnten wir uns eine Food and Shoulder Massage” für je 200 Thai Baht (= rund 5 EUR für beide). In den Worten von Alex (und ich nehme ihn beim Wort): es wird nicht die letzte Massage in diesem Urlaub gewesen sein.
Leichten Fußes waren wir dann nochmal 2 Stunden am Markt, bevor wir vor Einbruch der Dunkelheit zum “hässlichsten Gebäude der Welt”, dem Elephant Building, düsten.
Der frühe Abend endet gechillt bei Pool, Jolly und Planung für den nächsten Stop in Ko Samui.
26.12.22, / “Architektur und China Town”
Die gestrige Planung haben wir heute gut eingehalten.
Es begann mit Architekturfotografie und endete in Chinatown. Aber nun der Reihe nach.
Am späteren Vormittag ließen wir uns von einem Grab zum Robot-Building bringen. Der Name dieses Gebäudes wird der Optik gerecht und die Fotos sprechen für sich.
Um ein optimales Foto von dem Gebäude zu bekommen, haben wir zuerst versucht bei der gegenüberliegenden U-Bahnstation ein guten Spot zu finden. Während eine Amateurfotografin bald mal mit einem Foto zufrieden war, ist es bei einem Profi anders. In diesem Fall war es aber das Beste was uns passieren konnte. Mit einer gewissen Lässigkeit fragte Alex bei einem bewachten Lost Place (Life Sathorn @ 10) mal eben den Portier, ob wir vom Rooftop aus, das Robot Building fotografieren könnten. Mittels Googeltranslator war die Verständigung nicht allzu schwierig und wir waren im Nu mit dem Security-Mitarbeiter im 28. Stock und wir hatten hier defintiv den besten Blick auf das besagte Building.
An diesem Tag wollten wir auch Fotos von King Power Maha Nakhon machen und FORTUNATly hatten wir auch von dieser Plattform die beste Aussicht zum zweithöchsten Turm von Bangkok.
Diese exklusive Tour und diese exklusive Aussicht kostete uns nur ein Trinkgeld und es waren zum Schluss alle sehr zufrieden und für uns eigentlich doch unbezahlbar die Herzlichkeit des Mitarbeiters.
Nach diesem aufregenden Start in den Tag war es Zeit für ein Mittagessen. Wir hatten Glück und gleich ums Eck vom Life Sathorn @ 10 gab es einige Streetfood Standln. Es gab für uns einen nicht Catfisch (der kleine Bruder vom Wels) mit Salat und Reis um 140 Baht (rund 4 EUR).
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Gestärkt und glücklich ging es per pedes in das rund 5 km entfernte Chinatown. Hauptziel war die Main Street, doch bis dahin sind wir durch viele Gasserln spaziert und witzigerweise sind wir einer Gasse gelandet, die einer kleinen Stadt von KFZ- und Mopedmechanikern gleicht.
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Ja, da war Mann schon begeistert. Frau hingegen musste bei ersten Vespa lachen, die ums Eck geschossen kam. Das Lächeln wurde immer mehr, weil wir feststellen mussten, dass es dieser Stadtteil eine Vespahochburg ist. Scheint so, als ob es bei C&A nicht mit und nicht ohne Vespa geht ;-).
Exkurs: photogallery: Vespas of Bangkok
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Nach dem vielen Spazieren brauchte wir eine Stärkung, sozusagen das Finale vom Chinatown. Wir speisten noch eine echt scharfe sowie einer feuerspeienden Tom Yam Suppe und dann ging es mit wieder mit einem Grab-Taxi ins Hotel.
Im Zimmer lassen wir den Abend bei Wein & Co kamot ausklingen.
Es war der letzte Tag in Bangkok, aber wir sagen beide, dass wir gerne für gutes Essen, gutes Hotel und eine Fußmassage wieder kommen.
27.12.22, / “Ko Samui ist sicher hui”
…das wollen wir noch rausfinden!
Der heutige Tag war Reisetag. Nach einem entspannten Aufwachen im 5* Hotel Bangkok, gab es vor der Abreise noch ein schmackhaftes Supperl vom Streetfood-Standl gleich gegenüber. Es macht schon nachdenklich, wenn das Standl uns eine so schmackhafte Nudelsuppe mit Schweinefleischstreifen und gefüllten Teigtaschen zubereitet und bei dem Preis von 40 Baht (etwas mehr als 1 EUR) noch etwas verdient.
Nach dieser ausgezeichneten Stärkung ging es mit dem Grab zum Flughafen. Den Flug nach Ko Samui haben wir erst vor einigen Tagen gecheckt und es hat alles reibungslos funktioniert. Diesmal haben wir auch über Booking.com einen Abholservice geordert. Die quirlige Dame war anfangs etwas streng, weil wir uns bei der Angabe der Flugnummer geirrt haben, aber sie hat dann doch eingesehen, dass wir freundliche Touris sind und uns zu unsrem “Escape Beach Resort” gebracht.
Hier angekommen, bzw. auf der Fahrt hierher, merkten wir schnell, dass von diesem Resort kein Escape möglich ist…aber es klingt schlimmer wie es ist.
Kurz nach dem Ankommen, haben wir noch einen kleinen Strandspaziergang unternommen und sind Richtung Downtown (vielleicht sollte ich Downhill sagen, denn das Resort ist über eine kurvenreiche Berg- und Talfahrt erreichbar) spaziert.
Nach einem guten Kilometer fanden wir dann auch einen Scooterverleih. Mal schnell die handgeschriebene Preistafel gecheckt und dann nach einer Einigung via Google-Translator auf einen Preis von 600 Baht den Reisepass von Chrissy dort deponiert und brumm brumm…die kleine Honda gehört mal bis Freitagfrüh uns.
28.12.22, / “A Buddha and overtouristed Chaweng'”
Frühstück am Meer. Das ist eindeutig Urlaub. Ein kleines Buffet, aber mit frischen Espresso, Herz, was willst du me(e)hr.
Für die kommenden Tage musste noch einiges gecheckt werden, da wir die bereits reservierten Unterkünfte, vielleicht auch mit der Erfahrung des Escape Resorts, umbuchen mussten.
Dies hat zwar einige Stunden an Vorbereitung gebraucht, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das neue Jahr beginnt mit wirklich netten Hotels.
Nach dem das alles erledigt war, sind auf das Moped und zum Fishermans Village. Man könnte dies auch als die Tourizone von diesem Inselteil nennen.
Im Anschluss fuhren wir zum Big Buddha Temple. Ehrlicherweise war der Wat Pho Tempel in Bangkok und die 3-Meilen Pagode in Burma, die wie 2015 besucht haben, so beeindruckend für mich, dass jeglicher anderer Tempel für mich langweilig ist.
Als weiteren Stop planten wir den Chaweng Beach, doch die dortige Tourizone war für uns so abschreckend, so dass wir uns dann einige Kilometer weiter mit einem Bierchen beruhigen mussten ;-).
Da es hier bereits gegen 18 Uhr dunkel wird, haben wir die restliche Inselbesichtigung auf den morgigen Tag verlegt.
Auf dem Heimweig nochmal in das Fisherman Village auf 2 Cocktails direkt am Meer. Es gibt schlimmeres.
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29.12.22, / “Ko Samui not so special?”
Heute wollten wir ins Meer, aber leider haben wir hierzu nicht “unser” Platzerl am Strand gefunden. Doch was wir gefunden haben, ist ein toller Sonnenuntergang 🙂
Der letzte Abend endete im Hotelpool samt Bierchen.
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30.12.22, / “Fool moon party vs Full moon party”
Das letzte Mal Frühstück am Meer. Zumindest in Ko Samui.
Gleich nach dem Frühstück haben wir das Moped retourniert. Es war erstaunlich einfach, aber gut, anderes Land, andere Sitten.
Das Taxi zur Fähre, die uns nach Ko Pangan bringt, war für 11 Uhr bestellt und dies teilten wir mit 3 Partypeople aus Manchester. Party, Party, Party!
Die Abfertigung bei der Fähre war total chaotisch, aber irgendwie klappt es dann doch immer.
Nach dem anfänglichen Tohuwabohu und 45 Minuten Verspätung ging es in nur 30 Minuten mit dem Lomprayah High Speed Catamaran auf die Partyinsel. Wir sind hier sicher die ältesten Partypeople hier, aber das kümmert uns wenig. Für eine unvergessliche Silvesterparty ist man nie zu alt ;-).
Die Unterkunft liegt ca. 750m vom Partystrand entfernt. Sehr bald nach Check in haben wir heute schon den Strand, also die Partyzone für die berühmt berüchtigte Full Moon Party, erkundet, so dass wir morgen ein bisschen eine Ahnung haben, was hier passiert.
Angesichts dessen, dass wir morgen Party machen, lassen wir es heute Abend ruhig angehen.
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31.12.22, / “Not only the moon was full party”
Um die Wartzeit bis Mitternacht zu überbrücken, wollten wir uns einen Strand suchen. Gefunden haben wir den eigentlich nicht, außer man mag den verwahrlosten Strand rund 3 Kilometer vom Village Haad Rin dazu zählen. Es scheint so, als ob Ko Pha-ngan schon bessere Zeiten erlebt hatte. Wir haben bei unserem Spaziergang eine Hotelanlage entdeckt, die sicher schon seit einigen Jahren brach liegt. Offensichtlich hat Covid-19 hier schwere Schäden hinterlassen.
Interessanterweise war aber gleich nebenan wenigstens ein Hotel, das noch bzw. schon wieder in Betrieb war. Das war zugleich unsre Rettung, denn so ein Spaziergang bei 30 Grad macht durstig.
Wieder zurück in unsrem Bungalow wollten wir uns im Meer abkühlen. Bei einem Hotel ums Eck, haben wir einen guten Zugang zum Meer. Leider endete der Auslug mit einem Muskelfaserriss für Alex. Aua. – tja, Übermut tut selten gut.
Das Tanzen fällt heute mal aus, aber die Party am Strand kann auch so recht lustig werden. So sind wir dann nach einem kräftigen warmup in der Unterkunft (irgendsowas wie Baccardi mit Sprite) schon gut gefüllt in Richtung beach party gedackelt.
Unsere Erwartungen wurden diesmal erfüllt. Es war richtig party angesagt, 1000e Menschen dazu laute Musik und diverse Licht-/laseranlagen haben mächtig eingeheizt. Was Musik und Laser nicht schafften, haben dann Alkohol und Cannabis für die meisten Menschen dann besorgt – für uns nicht. Zumindest kein Cannabis 😉
Noch ein Feuerwerk zu Mitternacht am Strand und angesichts unseres fortgeschrittenen Alters und entsprechernder Umstände (…) waren wir dann gegen 01:00 Uhr auch schon wieder in unserer homebase.
01.01.23, / “HAPPY NEW YEAR”
Auch in Thailand auf Ko Pha-ngan laufen die 1. Tage eines Jahres nicht anders ab, als irgendwo sonst auf der Welt. Sprich: man schläft lange, wacht mit Kopfweh auf, fragt sich, was vergangene Nacht alles passiert ist, sucht irgendwelche Dinge, die man wahrscheinlich am Strand verloren hat und versucht, sich irgendwie in das neue Jahr hineinzufinden.
Um 18:00 Uhr Lokalzeit (in Österreich ist es jetzt 12:00) wird zeitgercht mittels VPN Verbindung das Neujahrskonzert aus der Heimat auf das iPad gestreamt.
Hallo 2023! 🐽 🧲 🍀 🍄
P.s.: aus Rücksicht auf die geschätzten Leser dieses Blogs haben wir großzügigerweise heute auf Fotos verzichtet
02.01.23, / “the trouble of traveling … to Krabi”
Ich bemerke, dass das Reisen hier in Thailand gänzlich anders ist. Ich meine hier konkret mein Nervenkostüm. Wären wir in Europa, wäre ich vermutlich weniger gechillt gewesen.
Im Nachhinein betrachtet, könnte es aber auch an der Tablette liegen, die ich gegen meine Reisekrankheit eingeworfen habe. Die betäubt ziemlich…
Nun, wir sind um 6 Uhr morgens bei Sonnenaufgang in Ko Pha-ngan gestartet und bei Sonnenuntergang, also um 18 Uhr, in Krabi angekommen.
Begonnen hat unser Tag wieder mit dem Sammeltaxi, oder wie ich sage, mit dem Tiertransporter.
Vom Thongsala Pier startete unsere erste Reise mit 12GoAsia. Wir haben über diese Plattform die Fähre um 8 Uhr nach Krabi gebucht, sowie den weiteren Bustransfer.
Nach rund 2,5 Stunden waren wir bereits am Seatran Ferry Port, Provinz Don Sak angekommen und wieder war es das thailändische Chaos, welches schlussendlich funktionierte. Konkret heißt das, dass wir vom Ferry Port mit einem Sammeltaxi zum Busterminal gebracht wurden, dort wieder Konfusion, aber letzten Endes saßen wir einem super klimatisierten Bus Richtung Ferienort Krabi.
Was uns aber keiner gesagt hat (das liegt aber nicht an dem mangelhaften Englischkenntnissen der Thais), dass wir nach 1,5 Std Busfahrt, den Bus bei der berühmt berüchtigten PHANTIP bus transfer station in Surat Thani wechseln müssen. Weitere Unklarheit war, wann und wie wir weiterkommen. Irgendwiehaben wir aufgeschnappt, dass es um 15 Uhr weiter geht. Doch was tun, bei fast 30 Grad, keiner Sitzmöglichkeit und 2,5 Std Wartezeit. Jollyspielen fiel diesmal aus. So war es dann doch nur das (überteuerte) Bierchen vom Standl ums Eck, was uns Trost spendete.
Es war tatsächlich 15 Uhr, als die Reise weiterging. Gegen 17 Uhr waren wir dann in einem Hinterhof von Krabi gelandet, hier vermutlich als Busbahnhof bekannt. Alex hat dann bald mal die Situation gecheckt und uns einen Platz in einem Sammeltaxi (diesmal ein klimatisierter Bus und kein Tiertransporter) organisiert, so dass wir um 18 Uhr im Panan Krabi Resort am Strand von Ao Nang endlich eincheckten.
Dennoch muss man sagen, dass die Reise, welche wir über die Plattform 12GoAsia nur 18EUR gekostet hat und wir am Ende doch dort angekommen sind …
Hundmüde, aber trotzdem neugierig, ging es nach der Dusche auf die Nightmarkets von diesem Stadtteil. Aber kennst du einen, kennst du alle…
Mit dem TukTuk wieder zurück zum Hotel und dann endlich Schlaf…
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03.01.23, / “Ao Nang beach, more Thai food and many tourists”
Guten Morgen! Endlich wieder ein gutes Bett, eine viel zu laute Klimaanlage und etwas Inkompetenz.
Nichtsdestotrotz lassen wir uns den Tag nicht verderben und wir streifen am späteren Vormittag durch Ao Nang. Nur etwa 500m von unserem Hotel entfernt, befindet sich der Ao Nang Beach. Angesichts der 30 Grad wollten wir uns im Meer abkühlen. Ich sag einmal so, es war keine Abkühlung, aber es war für das Wohlgefühl das Meerwasser auf der Haut zu spüren heeeeerlich.
Noch ein kleiner Happen Spagetthi Nero und Bierchen mit Meerblick und dann waren auch schon wieder auf dem Weg ins kühle Hotelzimmer.
Am frühen Abend, also gegen 18 Uhr, wird es hier bereits dunkel. So mussten wir doch rasch ein Platzerl für den Sonnenuntergang finden.
Ich glaube, hier sprechen die Bilder für sich…
Auf dem Rückweg sind wir noch bei den Streetfood Standln ums Eck eingekehrt. Während ich mich minutenlang um ein Abendessen anstellen musste, hat Alex Bekanntschaft mit einem britischen Ehepaar gemacht, die bereits seit 14 Jahren Urlaub in Thailand machen. Sie gaben uns den Tipp, dass wir uns Krabi Town anschauen sollten, da von viel weniger von Touris heimgesucht wäre.
Somit war das Tagesziel für den nächsten Tag gesetzt.
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04.01.23, / “Landmark of Krabi and old Town”
Nach einem kamoten Start in den Tag, war das bereits angesprochene Tagesziel fixiert. Da die Taxipreise relativ hoch sind, haben wir uns spontan für das Ausleihen eines Mopeds entschieden. Hier sind die 300 Baht inklusive einem überteuerten Volltank von 100 Baht total in Ordnung, anstelle ein One-Way-Taxi für 400 Baht.
Krabi Town ist wirklich um einiges anders als das überfüllte Ao Nang, dh viel weniger Touristen und eine bessere Auswahl an Marktstandln.
Über die Walking Street sind wird zum Fluss geschlendert und spontan wie wir sind, haben wir hier eine einstündige Long Tail Bootsfahrt gemacht. Wir waren nur zu zweit und der lustige Kapitän führte uns zu den Mangroven Krabis und entlang des Pak Nam Krabi River an den Seafood und fish farms.
Da es bereits 17:30 Uhr und es bereits Dämmerstund war, fuhren wir mit dem Moped wieder retour nach Ao Nang.
Gleich nach der Mopedretoure sind wir kurz ins Hotel um uns für den (angeblich) besten Strandclub der Stadt zu stylen. Wir hatten Glück, denn 20 Minuten später, gab es vom Hotel aus einen Shuttle dorthin.
Dort angekommen waren sich die Blicke von C&A gleich einig, dass das hier ein typischer Laden a la Thailand ist. Wie sagte Alex passen: möchte gern, kann aber nichts.
Nach unseren Drinks verließen wir das Strandrestaurant und gingen essen. Wir entschieden uns diesmal für ein Restaurant anstelle des Streetfoods. Die Vorfreude war groß, die Enttäuschung noch größer. Wir mussten über eine Stunde auf das Essen warten, welches uns im wahrsten Sinne Bauchweh bereite.
Nun aber zurück ins Panan Hoten um alles für die morgige Abreise zu packen.
05.01.23, / “Adults only – Why not? (bar)”
Wir buchten wieder über 12GoAsia einen Shuttle. Ehrlicherweise müssen wir sagen, dass wir bis zur letzten Minute nicht geglaubt haben, dass das wirklich funktioniert, 1. wegen dem Preis von 11 EUR/pro Person und 2. dem “Hotel zu Hotel Transfer”.
Wir wuden zum Glück eines besseren belehrt und kurz vor 7:15 Uhr wurden wir von einem PKW im Hotel abgeholt. Dieser brachte uns dann zum Sammelpunkt nach Krabi Town. Von hier aus ging es im Sammeltaxi nach Koh Lanta, samt Fähre und einem Fahrer, der gerne Rennfahrer gewesen wäre – er fuhr erhlich gesagt, wie ein Idiot und es kam zu mehreren gefährlichen Situationen mit anderen Straßenteilnehmern. Niemand im Bus traute sich mehr zu sprechen und – lang leben die Anti-Kotz-Reisetabletten.
Aufgrund des Bus-Rennfahrers waren wir dann schon um 11:30 Uhr im “The Houben Aduls Only Hotel“.
Da wir aber noch 30 Minuten auf unser Zimmer warten mussten, nutzten wir die Zeit für das Mieten eines Mopeds. Wir fanden gleich die Straße runter einen “Verleiher”. Das Wort ist extra in Anführungszeichen gesetzt, da hier in Thailand alles ein bisschen anders ist.
Nach zähen Verhandlungen mit der “Pinguin”-Dame, haben wir dann doch eine 300er Honda erhalten. Tja, schweres Gewicht, braucht schweres Gerät ;-).
Nachdem auch das geklappt hat, war es Zeit für ein Päuschen. Das Zimmer mit Meer- und Poolblick war fertig und wir konnten uns mal entspannen.
Der nächste Stop war am Strand in einer der schönsten Strandbars, die wie bisher in Thailand gefunden haben. Genauso, hatten wir es uns immer vorgestellt: eine nicht überlaufene Bar mit Musik, ein paar Touristen, kühles Bier, Schatten und direkt am Meer – die Why not Bar erfüllte alle unsere Ansprüche zu 100%.
Nach der kleinen Auszeit und einer Runde im Blutbad (O-Ton Diana) ging es mit unserem Zweiroller nach Lanta Old Town. Hier sagte uns bereits das erste Lokal am Meer zu, dass wir bei Vollmond ein feines Menü und ausgezeichnete Mocktails genossen.
Nach einem Verdauungsspaziergang ging es über die nicht wirklich guten bis hin zu gar nicht beleuchteten Straßen – gleiches gilt für die Straßen selbst – ins Hotel.
Ein langer Tag endet mit Rotwein und einem guten Gefühl, mal 4 Tage Urlaub zu haben.
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06.01.23, / “Ein Ausflug in den Westen Ko Lantas – mit Überraschungen”
Die Nacht war beschwerlich, die anfängliche Skepsis beim Frühstück auch. Doch wider erwarten war es fast perfekt. Eine kleine feine Auswahl a la Carte, die absolut ausreichend war, inklusive Tee gegen meine Magenbeschwerden. Danke Eiswürfel.
Es sind diese Momente die ewig dauern könnten. Der heutige Tag war voller schöner Überraschungen. Bei der letzten sitzen wir gerade in einer Strandbar (inkl. Füße im Sand). In der Why not Bar gibt es heute frischen Fisch. Mit frisch meine ich, dass Alex sich soeben Calamari bestellt hat, die bis vor einer Stunde noch im Meer geschwommen sind. Auch die Zubereitung bzw. das Grillen wird gleich direkt am Strand erledigt.
Begleitet werden wir bei diesem unerwarteten Stranddinner vom Meeresrauschen und Live-Musik und wie wir bereits gelernt haben, der zu jeder thailändischen Strandgastronomie fix gehörenden allabendlichen Feuershow.
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Untertags haben wir einen Ausflug mit dem Moped gemacht. Das eigentliche Ziel war der Leuchtturm von Ko Lanta, welcher in einem Nationalpark liegt. Um zu diesen zu erreichen hätten wir 220 Baht entrichen sollen, aber wir entschieden uns dagegen. Nicht wegen dem Geld, sondern weil uns hinter der Schranken lediglich ein Trail erwartete. Stundenlang in der Hitze bei knapp 30°C mit Flip-Flops beschuht – nicht gerade optimal.
Wir entschieden uns dann für eine Mopedrunde an das andere, gegenüberliegende Ende der Insel, welche uns wieder über Lanta Old Town führte.
Kurz vor dem Ziel wurden wir von einem kurzen Regenschauer erwischt, so dass wir beim nächstmöglichen Restaurant namens Panorama (der Name ist Programm) halt machten.
Der Eigentümer Jack ist etwas sonderbar, aber auf irgendeine Art wieder interessant, geradezu schrullig. Ein Aussteiger, der sich dem “gesunden Leben” verschrieben hat. Er vertreibt Kaffee aus Nord-Thailand und den berühmt berüchtigten Jiaogulan-Tee aus China.
Wir sind zwar nicht die größten Teefans, aber dieser hat gut geschmeckt, sodass wir für das bald beginnende Jännerfasten welchen gekauft haben.
Die Reise wurde nach Regendende fortgesetzt und wir fuhren noch bis zum 3 Kilometer entfernten Inselende. Hierbei haben wir unser Traumhaus (google koordinaten: 7.4914062755462405, 99.11060097678448) für die Auswanderung auch entdeckt. Naja, träumen ist ja erlaubt…
Nach dieser Tagträumerei fuhren wir noch auf einen Sundowner an den Strand. Das Zeitfenster ist hier immer sehr kurz, denn bereits um 18:20 Uhr fällt der Gluatmugl ☀️ (O-Ton Alex) ins Meer.
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07.01.23, / “Thai cooking class”
Da wir beide gerne kochen und auch das Wissen zur thailändischen Küche vertiefen wollen, haben wir für heute einen Kochkurs gebucht.
Nur etwa 15 km von dem Hotel entfernt und sehr einfach mit dem Moped zu erreichen, waren wir für 10 Uhr in der Lantha Thai Cooking School bestellt.
Unerwarterterweise waren 6 Teilnehmer:innen aus NÖ/Wien und ein Vater & Son couple aus Irland 💚🤍🧡.
Wir mussten uns gemeinsam aus 10 Menüs für 4 entscheiden. Diese waren schell gefunden und SAN, unsere Köchin, zeigte unser immer zu Beginn der jeweiligen Speise wie es aussehen soll ;-).
- Tom Yam
- Phad Thai
- Stir Fried Chicken with Cahew Nuts
- Panang Curry with Chicken, incl. making Paste
Speise für Speise bereiteten wir mit der Köchin San die tollen Speisen innerhalb der 4 Stunden zu. Die Gruppe war sehr harmonisch und wir fühlten uns alle sehr wohl miteinander.
🚨 Selbstverständlich wurde auch diesmal wieder alles brav mit dem iPhone dokumentiert 📷 – siehe Thai Cooking class photos
Jetzt gilt es das gelernte in der Heimat umzusetzen.
08.01.23, / “Snorkeling 🤿 “
Mit dem Speedboat ging es ab dem Saladan Pier an den ersten Schnorchel-Spot Koh Rok Noi. Dieser liegt eine Stunde von Koh Lanta entfernt.
In Koh Rok gab es gleich zwei Spots, die jedoch unter Wasser wenig zu bieten hatten (abgesehen von einem Barracuda). So auch das Mittagsbuffet, welches wir auf der Insel mit dem Ranger quartier einnahmen. Abgesehen, dass noch mindestens 4 weitere Touristenbesatzungen ihre Lunch Pause dort abhielten, gabe es nicht viel zu sehen, ausser ein paar wild lebenden Varanen, die ständig versuchten, etwas vom Essen abzubekommen und von den aufmerksamen Touri-Guides davon abgehalten wurden.
Anschließend ging es weiter nach Koh Haa. Diese Bucht war um einiges Artenreicher, aber auch um einiges gefährlicher. Selbst unter Wasser war die starke Strömung zu spüren. So musste man sehr aufpassen, dass man beim Schnorcheln nicht abgetrieben wurde – was auch ein wenig kräftezehrend war.
In Summe waren wir mit dem Ausflug nicht so happy. Das Boot war mit über 20 Leuten viel zu voll, dazu kamen auch noch viele Kinder/Familien. Das Essen war mittelmäßig, wie auch die Schnorchel-Spots. Die meiste Zeit haben wir im Speedboot verbracht, welches mit höllischem Lärm erstmal 1 Stunde Fahrtzeit zum ersten Stop gebraucht hat. Wirklich Schade um die Zeit, das Geld und den Tag.
Wenigstens wurden wir von unserem Hotelzimmer im The Houben (nicht wirklich eine Empfehlung, da Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmt) mit einem spektakulären Sonnenuntergang belohnt.
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09.01.23, / “Phuket or Phuck it?”
Der Abschied im Hotel The Houben wurde uns leicht gemacht, da die Herrschaften uns nochmal richtig abgezockt haben.
Der Transfer via 12go.Asia Taxi nach Phuket ist nicht wie gebucht ein Hoteltransfer, sondern wir mussten 6 km zum vereinbarten Treffpunkt gebracht werden. Das Hotel organisierte ein Taxi für uns, was total überteuert war und eigenartigerweise auch die Rechnung hierfür uns nicht ausgehändigt wurde.
Naja. Nichtsdestotrotz der Transfer mit 12GoAsia hat super geklappt und wir konnten freundlicherweise in der Nähe des Flughafens – also noch VOR der Endstation Phuket Bus Terminal aus dem Bus aussteigen. Auch organisierte uns der Fahrer noch ein Taxi zum Hotel – zu einem wirklich erschwinglichen Preis.
Gleich nach dem Hotel check in, sind wir mit Grab in die ca. 1 Stunde entfernte Phuket Old Town gedüst. Diese Stadt hat uns nicht wirklich geflasht. Nach rund 13.000 Schritten haben wir uns wieder für die Rückfahrt entschieden. Was uns am meisten aufgefallen und in Erinnerung geblieben ist: fast in keinem der vielen Geschäfte und Bars/Restaurants gab es eine Klimaanlage. Und das bei ca. 29-31°C!
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PHUKET – BANGKOK ✈️
10.01.23, / “every holidays have an end”
Nun beginnt schon der Rück-Reise-Marathon. Es geht von Phuket – Bangkok – Dubai – Wien.
Es liegt eine wunderbare Zweisamkeit mit vielen Abenteuern hinter uns… 👩❤️👨
BANGKOK – DUBAI ✈️
11.01.23, / “flight back with ETIHAD (avoid!)”
DUBAI – WIEN ✈️
11.01.23, / “flight back with ETIHAD (avoid!)”
Landung in Wien um 06:20 erschöpft, aber froh …