13.04.
in Ö haben wir ein mietauto für die nächsten 2 tage gebucht, welches wir dann am bahnhof, rund 2 km fußmarsch ab hotel, nach einer umkomplizierten übergabe in empfang nehmen konnten. nun ging es mit dem polo 6 gleich mal nach malaga.
malaga war auf der littleandalusien-tour ein muss, denn malaga ist die heimat von pablo picasso.
nach einer kleinen tour durch die stadt und entlang der hafenpromenade, am palmeral de las sorpresas vorbei, ging es nach dem mittagessen weiter nach marbella.
in marbella haben wir ein apartment “superzentral” (zu fuss je 5 minuten zum meer oder in die altstadt!) über airbnb gebucht und es kostet nur 55 EUR die nacht.
das apartment, welches im 4. stock ist, war recht einfach, aber immerhin mit einer terrasse nur für uns. dort haben wir uns auch auf den abend eingestimmt.
(aber achtung: empfehlen können wir das appartment nicht: es gibt keinen lift, der vermieter ist nicht sehr freundlich, die sauberkeit lässt zu wünschen übrig und insgesamt macht das ganze gebäude einen eher heruntergekommenen eindruck!)
auf dem weg zum abendessen, waren wir bereits inmitten einer osterprozession. sensationell. erinnerungen an malta wurden wach. für die spanier fängt der abend erst gegen 22 uhr an und somit auch für uns. wir sind nach der prozession in die erst beste bar gestürmt und uns erwartete leider das grausigste abenessen ever. gekocht wurde dort mittels mikrowelle…
14.04.
heute war es gar nicht so einfach ein frühstück zu bekommen. um 9 uhr morgen schläft marbella noch…aber der plan b – frühstück von der tanke holen und am playa del cable dann geniessen – war auch ok.
nach einer kleinen rast, ging es dann bald entlang vom meer zum 7 km entfernten yachthafen playa banus.
nach einem bierpäuschen bei den schönen und reichen, hatten wir energie für die letzten 3 km bei rund 25 grad und sonne, aber kurz bevor wir das tagesziel erreicht hatten, gönnten wir uns noch eine excelente paella.
so. nun zum tagesziel. dem yachthafen.
der hat uns dann insofern überrascht, dass er uns irgendwie an velden erinnerte. ja, einige yachten sind sehenswert, aber wir hatten den eindruck, dass die autos mehr blicke verdienen.
nach einer kleinen runde am hafen, sind wir gegen 17 uhr mit dem taxi retour in unser apartment in marbella city.
nach einem päuschen ging es dann noch einmal in die altstadt von marbella und noch einmal zu osterprozession…
aber nicht zu lange, denn morgen geht es zum nächsten highlight der reise: jerez de la frontera, die hauptstadt des sherrys.
15.04.
um 7:30 uhr sind wir in das etwa 200km entfernte dörfchen jerez de la frontera gedüst.
trotz zwischenstopp für ein frühstück auf der autobahn, waren wir in diesem verschlafenen dörfchen zu früh und eigentlich kann man sagen, gänzlich fehl am platz. denn leider ist auch der karfreitag ein feiertag, so dass es heute nicht möglich war, eine bodega zu besuchen und sherry zu kosten und zu kaufen.
nach einem kleinen stadtspaziergang haben wir uns entschieden, die fahrt nach sevilla bald anzutreten und das auto früher als geplant zu retournieren.
so waren wir dann bereits um 14:30 uhr retour und die rückgabe bei der autovermietung avis war ganz easy.
auf dem weg ins hotel sind wir noch bei einem lokal eingekehrt: bar restaurante marrakech. der name ist programm. die besitzerin kommt aus marrakesch und wird von ihr und ihrem mann aus “nordspanien” (= frankreich) betrieben – unsere absolute empfehlung *****!
die gute küche war ein guter anlass, über eine reise in dieses land nachzudenken…
nach den letzten tagen, freuten wir uns wieder auf ein normales bett und eine gute dusche…
hier gehts zur fortsetzung nach Sevilla 2022